Veranstaltungen
Neben unseren monatlichen Aktiventreffen gibt es eine Reihe von Veranstaltungen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes in den Gemeinden Ottobrunn, Neubiberg, Hohenbrunn und Putzbrunn, die die Bund Naturschutz Ortsgruppe organisiert oder mitwirkt.
Apfelfest
Eine fröhliche Stimmung herrschte Sonntagnachmittag, den 9. Oktober 2011, auf der Streuobstwiese an der Siegertsbrunner Straße, nahe der Muna, in Hohenbrunn. Der Bund Naturschutz feierte ein erstes, kleines Erntefest auf unserer geglückten Streuobstwiese, die vor elf Jahren von der Ortsgruppe angelegt wurde. Viele Bäume haben Früchte getragen, die bei dieser Feier in natura und in Bildern zu sehen waren. Mitglieder, Freunde, Interessenten, vorbeikommende Spaziergänger und nicht zuletzt der Hohenbrunner Bürgermeister, Dr. Stefan Straßmair, genossen frisch gepressten Apfelsaft, schmackhafte Apfelschnitzel und erstklassigen Apfelkuchen. Sie hörten dazu den Bericht und die Erklärungen der Vorsitzenden der Ortsgruppe vom Bund Naturschutz Maximiliane Königer-Reuss über Absichten der Gründer und die (kurze) Geschichte der Streuobstwiese.
Am 7. und 8. April 2000 haben 25 freiwillige Helfer mit Unterstützung der Gemeinde Hohenbrunn 38 alte Obstbaumsorten auf einer ca. 6.000 qm großen vormaligen Ackerfläche gepflanzt. Absicht war es unter anderem, alte Obstbaumsorten, deren Früchte es kaum mehr gibt, zu erhalten. Aber nicht nur Apfelbäume wurden gepflanzt. Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen, Weichsel, Quitte, Speierling, Mispel und Walnuss bilden einen prächtigen Obstgarten. Und wer hat sich davongemacht? Die Quitte. Aus ihr ist ein Weißdorn geworden, weil der Stamm den Pfropf verdrängt hat. Wir wollen versuchen, die Quitte im nächsten Jahr zurückzuholen.
Gut war auch die Idee, den Bäumen Schilder mit ihrem Namen zu geben. 38 Kinder der Klassen 3 und 4 aus der Grundschule Riemerling haben unter Anleitung ihrer Lehrerin, Frau Gerster-Pietrofski, im Juli 2000 und im Oktober 2002 Namensschilder gebastelt und sie voller Stolz an die Bäume gehängt. Inzwischen sind die Schilder in Wind und Wetter leider vergangen. Die Bäume würden gerne wieder Namensschilder tragen.
Nicht so erfreulich ist, dass auch bei uns stumpfsinnige Vandalen ihr Unwesen treiben. In einer Freinacht sind vor einiger Zeit zwei Bäume mutwillig zerstört worden.
Streuobst, hinter diesem Begriff vermuten viele das unter Obstbäumen zerstreut liegende Fallobst. Damit ist jedoch nicht Obst gemeint, das von schonend bewirtschafteten Obstwiesen stammt. Der Name rührt daher, dass die Bäume auf diesen Wiesen in unregelmäßigen Abständen über die Fläche verstreut stehen.
Schonen wir alle diese Anlage für die Allgemeinheit!
