Pressemitteilung der Kreisgruppe:

Christian Hierneis, 1. Vorsitzender der Kreisgruppe München des BN:

„Wer akkubetriebene Spielsachen, Schuhe, Hundehalsbänder oder Grußkarten oder andere Gegenstände mit Batterien und Akkus kauft oder geschenkt bekommt, sollte darauf achten, dass diese Sachen später weder in den Restmüll noch in den Plastikmüll oder den Papiermüll geworfen werden dürfen, sondern am Wertstoffhof bei den Elektrogeräten oder im Fachhandel abzugeben sind. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass blinkende Kinderschuhe oder Grußkarten eigentlich Elektrogeräte sind, die besonders zu entsorgen sind. Falsch entsorgt, können sie immensen Schaden anrichten." 

Viele Millionen Lithium-Ionen-Akkus und Batterien werden in allen möglichen Gegenständen jedes Jahr nach Deutschland importiert oder in Deutschland hergestellt und verkauft. Viele davon werden falsch entsorgt und stellen damit ein immenses potenzielles Risiko für die Recyclinganlagen und das dortige Personal dar. Die Betreiber der Recyclinganlagen müssen massiv aufrüsten mit Kameras, Wärmesensoren und Löschgeräten. Viele Versicherungen übernehmen das Risiko mittlerweile nicht mehr, was im Brandfall zur Insolvenz des Anlagenbetreibers führen kann - ein immenser Schaden auch für die Kreislaufwirtschaft. 

„Wir appellieren an die Münchnerinnen und Münchner, bei Kauf von diesen Elektrogeräten, die auf den ersten Blick oft gar nicht als solche zu erkennen sind, die Entsorgung mitzudenken. Oder einfach mal auf das eine oder andere Blinklicht beim Schenken zu verzichten", so Christian Hierneis.

 

 

BUND Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe München

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Vorsitzender: Christian Hierneis